Kinderwelt Mariä Himmelfahrt – Informationen zur Notbetreuung

Kinderwelt Mariä Himmelfahrt – Informationen zur Notbetreuung

Neue Informationen zur Notbetreuung in den Kindertagesstätten

 

Liebe Eltern,

es gibt wieder neue Informationen vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Die Betreuungsverbote für Kindertageseinrichtungen werden bis einschließlich 14. Juni 2020 grundsätzlich verlängert.

Die Notbetreuung wird ab dem 25.05.2020 ausgeweitet. Das heißt die Vorschulkinder, die tatsächlich eingeschult werden im September 2020 und deren Geschwister, dürfen die Einrichtung wieder besuchen.  Die Einrichtung kann von allen oben genannten Kindern besucht werden, die

  • keine Krankheitssymptome aufweisen
  • nicht im Kontakt mit einer infizierten Person stehen
  • oder wenn seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen
  • und keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen

Die Vorgaben für die Kinder in der Notbetreuung bleiben unverändert.

 

Geplante weitere Ausweitung der Notbetreuung

Im nächsten Schritt der Ausweitung der Notbetreuung ist die Aufnahme von Krippenkindern, die am Übergang zum Kindergarten stehen, sowie Kindern, die im Schuljahr 2021/22 eingeschult werden sollen, vorgesehen. Dieser Schritt kommt ab dem 15. Juni 2020 in Frage. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Weiterhin eine gute Zeit und viele Grüße aus der Kinderwelt.


 

Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben

Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) haben, können die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis der Inanspruchnahme von Erziehungshilfen, also ein Bescheid des Jugendamtes bzw. der Nachweis, dass ein Angebot im Rahmen der Erziehungsberatung in Anspruch genommen wird.

Kinder, die einen durch Bescheid festgestellten Anspruch auf Eingliederungshilfe haben, dürfen die Kindertageseinrichtungen ebenfalls wieder besuchen. Dies sind die Kinder für die gem. Art. 21 Abs. 5 Nr. 4 BayKiBiG der Gewichtungsfaktor 4,5 gewährt wird.

Kinder von studierenden Alleinerziehenden bzw. solchen in Ausbildung:

Neben den Kindern von berufstätigen Alleinerziehenden können unter den gleichen Voraussetzungen auch Kinder von alleinerziehenden Studierenden bzw. Auszubildenden künftig die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn die alleinerziehende Person

an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder

eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder

zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.

Alleinerziehenden vergleichbar Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und einer dieser Erziehungsberechtigten aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann (z.B. Fernfahrer), sind ebenfalls zur Notbetreuung berechtigt. Auch hier gelten die gleichen weiteren Voraussetzungen wie bei Alleinerziehenden.

Vorabschlussschüler/-innen, die nun ebenfalls den Unterricht vor Ort besuchen dürfen, können ihre Kinder – unter denselben Voraussetzungen wie bisher schon die Abschlussschüler/-innen – in die Notbetreuung bringen.


Ergänzende Informationen zum Thema „Kritische Infrastruktur“

Aufgrund zahlreicher Nachfragen stellen wir Folgendes klar:

Arbeitgeber können nicht selbst entscheiden, ob eine Tätigkeit zum Bereich der kritischen Infrastruktur gehört.

Bei Behörden obliegt die Einschätzung, ob ihre eigenen Beschäftigten zum Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten gehören, dem Behördenleiter, ggf. in Abstimmung mit der übergeordneten Stelle.

 


Bei Bedarf rufen Sie bitte einige Tage vorher im Kindergarten an, sodass wir an Sie eine „Erklärung zur Berechtigung“ ausgeben können, die Sie dann bitte ausgefüllt wieder mitbringen in die Einrichtung.

 

Telefon: 08638 – 67677

Wir sind Mo – Do von 8.00 Uhr – 14.30 Uhr und freitags bis 13.00 Uhr im Büro und telefonisch erreichbar.


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