Wasserwerk

Wasserwerk

 


Wasserwerk Aschau a. Inn
Finkenweg 8,
84544 Aschau a. Inn
Telefon 08638/9435-50
Fax 08638/9435-59
e-mail: bauhof@aschau-a-inn.bayern.de


Das Wasserwerk wird als Regiebetrieb der Gemeinde Aschau a. Inn geführt.
Versorgungstechnisch gesehen, ist das Wasserwerk für das gesamte Gemeindegebiet zuständig.

Die Wasserversorgung ist somit über das Wasserwerk sichergestellt. Zusätzlich besteht der Notverbund zum Wasserzweckverband Gruppe Schlicht aus Gars a. Inn.

Da die Gemeinde Aschau a. Inn keine eigene Kläranlage besitzt, wird das Abwasser aus den an die gemeindeeigene Kanalisation angeschlossenen Anwesen über den Hauptsammler-Kanal zur Kläranlage nach Waldkraiburg (Stadtwerke) geleitet.

 


Im Bauhof sind verantwortlich:

Markus Größlhuber
(Wassermeister)
Handy 0175/4324924

Huber Andy
(Wasserwart)
Handy 0175/4324920

Kirchthaler Andreas
(Elektriker)
Handy 0151/14071695

Bitte beschränken Sie Ihre Anrufe auf Notfälle im Bereich der Wassserversorgung und der Kanalisation.

 


Allgemeine Informationen

Das Versorgungsgebiet

Fläche 20,76 km2
Höhe über NN 470 m bis 550 m
Wasserleitungsnetz 52,1 km
Hausanschlüsse 939

Geförderte Trinkwassermenge ca. 250.000 m3

Abnahme Wasserzeckverband Gruppe Schlicht 25.000 m3

Hochbehälter innen

Lagepläne & Technische Daten

Versorgungsgebiet West

Versorgungsgebiet Ost

Brunnen I Wolfgrub

Brunnen III Wolfgrub

Hochbehälter Tödtenberg

 

Verbrauchspreise

Wasser 0,90 Euro pro Kubikmeter
Einleitungsgebühr Abwasser 1,28 Euro pro Kubikmeter
Niederschlagswassergebühr 0,28 Euro x 1/3 der Grundstücksfläche (Wirtsberg Bräuberg, Am Steinbach)

Zu den Wassergebühren wird die gesetzliche Mehrwertsteuer erhoben (derzeit 7 %).

Die Niederschlagswassergebühr wird seit 01.07.2009 berechnet und betrifft die Niederschlagsmenge, welche von bebauten, überbauten, befestigten, teil- oder vollversiegelten Grundstücksflächen unmittelbar oder mittelbar in die gemeindliche Entwässerungseinrichtung abfließen kann.

Der Abrechnungszeitraum ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Wasserzählerablesung erfolgt jeweils zum Jahresende.

 

Härtegrad des Wassers

Härtegrad Brunnen 1 = 23,2 dH
Härtegrad Brunnen 3 = 22,6 dH

Härtebereich nach dem Waschmittelgesetz: “hart”

 

Was man über den Härtegrad des Wassers wissen sollte

Die Wasserhärte wird in Deutschland traditionell in “Grad deutscher Härte” (°dH) angegeben. Sie führt dazu, dass sich in Kochwassergeräten Kalkstein absetzt. Auch für eine richtige Waschmitteldosierung ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche Härtegrade das häusliche Wasser hat.

Das Wasser wird seit 01.02.2007 in der Bundesrepublik Deutschland in drei Härtebereiche eingeteilt ( gem. §9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetz):

Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (= 8,4 °dH)

Härtebereich mittel: 1,5 – 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (=8,4-14 °dH)

Härtebereich hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (> 14 °dH)

Völlig falsch ist es, mit Blick auf die Waschmitteldosierung zu glauben “Viel hilft viel”. Als allgemeine Faustregel kann gelten: Weiches Wasser benötigt wenig Waschmittel, hartes (d.h. kalkhaltiges) Wasser mehr. Eine Überdosierung ist nicht nur unnütz und geht an den Geldbeutel, es schädigt auch die Gewässer.

Für eine richtige Dosierung von Waschmitteln macht es in der Praxis so gut wie keinen Unterschied, ob das Wasser an der oberen Grenze des Härtebereichs II oder an der unteren Grenze des Härtebereichs III liegt. Hier sollte man beim Waschmitteleinsatz zuhause lieber spar- und umweltbewusst “experimentieren” und die unteren Dosierungsempfehlungen nutzen.

 

Prüfbericht Trinkwasseruntersuchung

Die Prüfung wurde von der Fa. Agrolab Labor GmbH aus Eching am Ammersee durchgeführt.

Prüfbericht Brunnen 1 Wolfgrub

Prüfbericht Brunnen 3 Wolfgrub


 

Hinweise

Wasserverluste in der Hausinstallation

Die in Ihrem Gebäude installierten Trinkwasserleitungen und angeschlossen Entnahmestellen wie Überdruckventile, Toilettenspülungen oder Gartenzapfstellen können im Laufe der Zeit undicht werden. Bleibt ein solcher Schaden unbemerkt, können erhebliche Wasserverluste mit hohen Kosten entstehen. Durch eine regelmäßige Kontrolle des Wasserverbrauchs (Ablesung der Wasseruhr) lassen sich eventuelle Schäden zeitnah feststellen und beheben.

 

Geräusche auf der Hausanschlußleitung

Während der Frostperiode treten gelegentlich große Rohrbrüche auf. Sie verursachen außergewöhnliche Fließgeräusche auf der Hausanschlussleitung. Mindestens zweimal im Jahr wird das öffentliche Rohrnetz von den Technikern des Wasserwerks überprüft. Um Störungen möglichst zeitnah festzustellen und zu beheben, brauchen wir auch Ihre Hilfe. Wir bitten Sie, gelegentlich in Ihren Wasser-Anschlussraum „hineinzuhören“ und auffällige Fließgeräusche dem Wasserwerk zu melden.

 

Druckminderer

Die Gemeinde stellt für alle Abnehmer Wasser mit einem Druck zur Verfügung, der für eine einwandfreie Deckung des üblichen Bedarfs erforderlich ist.
Druckminderer und Sicherheitsventile im Versorgungsnetz drosseln einen überhöhten Druck, so dass der Ruhedruck im Gemeindegebiet überwiegend 5 bar nicht überschreitet.

Die Druckminderer werden von der Gemeinde gewartet. Sollten diese technisch versagen bzw. ausfallen, kann der Wasserdruck über 5 bar steigen und damit Probleme in den Hausversorgungen und damit verbunden Wasserschäden auslösen.

Allen Wasserabnehmern wird deshalb empfohlen, in ihrer Hausinstallation einen Druckminderer vorzusehen.
Die Installation der Wasserleitung in Ihrem Hause hat nach dem neuesten Stand der Technik und entsprechenden DIN-Normen zu erfolgen, die ohnehin den Einbau eines Druckminderers vorsehen.
In allen neueren Gebäuden dürften deshalb wohl diese Voraussetzungen ohnehin vorliegen.

Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass die Gemeinde als Wasserversorgungsunternehmen nur für Sach- und Vermögensschäden haftet, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.