Die Gemeinde Aschau a. Inn

Die Gemeinde Aschau a. Inn

Über die Gemeinde Aschau a. Inn

Die Gemeinde Aschau a. Inn liegt im Inn-Hügelland zwischen Wasserburg und Mühldorf, einer äußerst reizvollen Landschaft, das im Norden und Westen von einer reich bewaldeten Hügelkette umgeben ist. Im Süden bildet der Inn mit seinen schönen Auwäldern die Gemeindegrenze. Im Osten grenzt die Stadt Waldkraiburg mit einem bewaldeten Grüngürtel an das Gemeindegebiet von Aschau a. Inn. Im Jahre 1939 lebten in Aschau 1300 Einwohner. Seit diesem Zeitpunkt ist eine stetige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Ein bemerkenswerter Einwohnerzuwachs war vor allem nach Ende des 2. Weltkrieges durch die Ansiedlung zahlreicher Heimatvertriebener festzustellen.

Auch nach der Gebietsreform im Jahre 1976 konnte die Gemeinde Aschau a. Inn ihre Selbständigkeit bewahren. Aus der ehemaligen Gemeinde Fraham wurden die Ortsteile Bergham, Fraham, Klugham, Buchtal, Reit und Urfahrn mit insgesamt 158 Einwohnern eingemeindet. Heute zählt Aschau a. Inn rund 2900 Einwohner. Ca. 50 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften eine Fläche von ca. 1400 ha aus insgesamt 2100 ha des gesamten Gemeindegebietes.

In dem 170 ha großen Industriegebiet sind hauptsächlich chemische und metallverarbeitende Betrieben ansässig. Daneben befinden sich in Aschau a. Inn viele andere Handwerksbetriebe und alle notwendigen Einrichtungen der Grundversorgung. Insgesamt finden im Gemeindegebiet 2300 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz!
In den modernst eingerichteten Werkstätten des Berufsbildungswerkes Waldwinkel der Süddeutschen Provinz des Salesianerordens Don Bosco werden 330 meist körperbehinderte Jugendliche in verschiedenen Berufen ausgebildet.
Das erwähnte Industriegebiet liegt südlich des Ortszentrums, völlig abgeschirmt, in einem Waldgebiet auf der tiefer gelegenen sogenannten zweiten Inntrasse. Aschau a. Inn konnte daher bis heute seinen ländlichen Charakter erhalten.
Im großzügig angelegten Sportzentrum ist ausreichend Gelegenheit zu sportlicher Betätigung gegeben. 25 Vereine und Vereinigungen bezeugen die rege Vereinstätigkeit und den Gemeinschaftssinn der Bevölkerung.


 

Geschichte der Gemeinde Aschau a. Inn

Das älteste Dokument (das Güterverzeichnis der Salzburger Kirche), in dem der Ort Aschau erstmals erwähnt wird, stammt aus dem 8. Jahrhundert. Aus den Aufzeichnungen ist ersichtlich, daß der Bayernherzog Tassilo 788 n. Chr. der Kirche des Apostelfürsten Petrus in Salzburg Grundstücke der Gemarkung Aschau übergeben hat. Am Ende des 13. Jahrhunderts brachte Herzog Heinrich von Niederbayern nach einem Krieg gegen den Salzburger Erzbischof die Gemarkung Aschau für kurze Zeit in seinen Besitz.

Aber bereits 1364 ging die Herrschaft wieder an einen Salzburger, den “Ministerialen Hans von Überacker”, über. Der Name Überacker wird 1454 letztmals erwähnt. Danach übernahmen die Grafen Toerring-Jettenbach die Gemarkung Aschau in Besitz. Die toerringsche heraldische Rose im Aschauer Gemeindewappen erinnert noch heute daran.